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Mein Kind ist anders

Entwicklungsverzögerte oder behinderte Kinder

Alle Eltern möchten ihrem Kind einen guten Start ins Leben ermöglichen. Schmerz, Trauer und Sorge drücken, wenn man merkt, dass das Kind sich langsamer entwickelt als andere oder eine Behinderung festgestellt wird. Angst, Unsicherheit und Hilflosigkeit lähmen und drohen die Freude über das Kind zu ersticken.

  • Wie können wir damit leben?
  • Wie kann unser Alltag aussehen?
  • Welche Hilfen gibt es für uns?

Gespräche können helfen, aus der Isolation herauszukommen und sich der eigenen Gefühle bewusst zu werden; sich mit anderen betroffenen Eltern auszutauschen; auch die Gaben und Stärken des Kindes zu entdecken; zu erfahren, wie das Kind gefördert werden kann Unterstützung und Hilfe zu finden.

Im Landkreis Böblingen gibt es folgende Beratungsstellen

  • Sonderpädagogische Frühberatung und Frühförderung beraten Sie und vermitteln Ihnen geeignete Fördermaßnahmen für Ihr Kind. Das Angebot gilt für Kinder
    • die zu früh geboren wurden oder
    • einen schwierigen Start ins Leben hatten,
    • mit Entwicklungsverzögerung oder Behinderung,
    • mit Wahrnehmungsstörungen,
    • mit chromosomalen Veränderungen,
    • mit Hirnschädigungen,
    • mit autistischen Verhaltensweisen,
    • mit Sinnesschädigungen
    • Die Kinder werden betreut ab dem Zeitpunkt, an dem ein Verdacht auf eine Entwicklungsverzögerung oder -störung besteht. Häufig zeigen sich Entwicklungsverzögerungen nicht sofort nach der Geburt, sondern erst im Laufe der ersten Lebensjahre. Eltern können Kontakt aufnehmen, wenn sie beunruhigt sind oder Fragen zur Entwicklung ihres Kindes haben. Das Angebot ist für Eltern kostenfrei.
  • Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung bietet Erstinformationen, Elterntreffs, familienentlastende Dienste und Einzelbetreuung an.
  • Der Verein Leona berät Eltern von Kindern mit Chromosomenstörungen und vermittelt Kontakte.
  • Auch an den Verein für Menschen mit Behinderungen können Sie sich wenden.

Eltern behinderter Kinder haben einen zusätzlichen Steuerfreibetrag und dadurch auch höhere Freibeträge bei der Berechnung des Erziehungsgeldes.

Familien mit einem behinderten Kind (Grad der Behinderung über 50 %) haben Anspruch auf den Landesfamilienpass schon ab dem ersten Kind.