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Verwaiste Eltern

Mütter nach Totgeburt oder (plötzlichem) Kindstod

„Wir sind in ein tiefes Loch gefallen: Das Kind, auf das wir uns so gefreut hatten, konnte nach der Geburt nur zwei Tage leben. Fassungslos und voller Schmerz standen wir nach seinem Tod da. Es war uns eine große Hilfe, einen Ort zu haben, wo wir unserer Trauer und unserem Schmerz Raum geben konnten. Zumal unsere Freunde und Verwandten überhaupt nicht wussten, wie sie mit uns umgehen sollten. In der Gesprächsgruppe tauschen wir uns auch mit anderen Eltern aus, stützen uns gegenseitig und begleiten uns ein Stück auf unserem Weg.“

Erste Ansprechpartnerinnen können Hebammen oder die Beratungsstellen für Schwangere sein. Im Landkreis gibt es eine Gesprächsgruppe „Eltern im Schatten“ in Böblingen und eine Gesprächsgruppe „Weiter-leben mit dem Tod eines Kindes“ in Herrenberg (Seite 187).

Der Arbeitskreis trauernde Eltern und Geschwister, www.veid.de und andere bieten ein Forum für betroffene Eltern, dort gibt es auch Literaturtipps (z. B. Barbara Künzer-Riebel: „Nur ein Hauch von Leben“ und Hannah Lothrop: „Gute Hoffnung, jähes Ende“, Roland Kachler: „Gemeinsam trauern – gemeinsam weiter lieben“).